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Floating Homes Hamburg

Interessensbekundungsverfahren Freie Hansestadt Hamburg Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt 2006

Interessensbekundungsverfahren Freie Hansestadt Hamburg Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt 2006

Der Standort für die Liegeplätze der schwimmenden Häuser im Hochwasserbassin ist durch seine innerstädtische Lage bestimmt, die weitgehend durch Gewerbe- und Büronutzung geprägt ist. Der Uferbereich, der für die Liegeplätze zur Verfügung gestellt wird, ist durch einen Grünstreifen von den angrenzenden Sportplätzen getrennt. Auf der gegenüberliegenden Uferkante befinden sich auf das Wasser orientierte,durchschnittlich 10 geschossige Bürokomplexe.

Der Standort ist so durch diese extrem gegensätzlichen Uferkanten charakterisiert:
Es entsteht eine Art Inselsituation, deren Potentiale im Rahmen der Entwicklung der schwimmenden Häuser zu aktivieren sind. Die Situation wird als Experimentierfeld für ein innerstädtisches, unkonventionelles Wohnen betrachtet, dass seine Qualitäten aus der Heterogenität des Ortes entwickeln muss.

Die Felder der Liegeplätze werden als Ausgangspunkt für eine kompakte Organisation der schwimmenden Wohneinheiten gesetzt. Über modulartige Einheiten können unterschiedliche Wohneinheiten zusammengestellt werden, um ein differenziertes Angebot zu schaffen. Ziel ist es, individuelle Situationen zu erzeugen und gleichzeitig über das Entwicklungsfeld eine städtebaulich definierte Kubatur zu schaffen, die in der Lage ist, eine Akzentuierung der Uferkante zu schaffen.

Zwischen den einzelnen Wohneinheiten werden Freiflächen angeboten, die individuell als Terrassen genutzt werden können sowie Bereiche, die gemeinschaftliche Nutzungen ermöglichen.
Team Ralf Fleckenstein
Mitarbeit Burkhard Köhler
Kooperation netzwerkarchitekten, Darmstadt
Auslober Freie Hansestadt, Hamburg
Bauträger Ökohaus Christian Walsch, Ludesch im Voralberg
Schwimmstatik IB Schumacher, Bornheim