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Erweiterung der Stadthalle Heidelberg

Realisierungswettbewerb mit as-if Architekten 2009

Realisierungswettbewerb mit as-if Architekten 2009

Die Lage der Stadthalle Heidelberg ist durch ihre prominente Lage am nördlichen Neckarufer charakterisiert. Das Potential dieser Situation wird durch die geplante Revitalisierung des gesamten Uferbereichs ausgeschöpft:
Mit der Verlagerung des Verkehrs in einen Tunnel wird die Voraussetzung geschaffen, im Uferbereich eine Promenade zu schaffen, die die Orientierung der Stadt Heidelberg zum Neckar neu definieren wird.
Damit besteht auch die Chance, die historische Stadthalle durch die Neugestaltung der angrenzenden Stadtplätze im städtischen Kontext neu zu verankern. Die Stadthalle ist Teil der vorgelagerten Bebauung der Uferkante, die durch eine Abfolge von solitären Gebäuden und öffentlichen Plätzen bestimmt ist. Die Abfolge wird durch die Positionierung des Neubauvolumens ergänzt.

Das Kongresszentrum bildet mit dem Anbau eine funktionale Einheit - das Obergeschoss und Untergeschoss sind räumlich verbunden. Durch die Trennung der Gebäude im Erdgeschoss behalten beide Baukörper ihre Eigenständigkeit, die mit der Durchlässigkeit von Blickbeziehungen unterstrichen wird. Die Lesbarkeit des Altbaus als rundansichtiger Solitär bleibt erhalten. In seiner Formen- und Materialsprache setzt sich der Baukörper vom historischen Bestand ab und entwickelt seine eigene Identität.
Team Ralf Fleckenstein / Katharina Feldhusen
Kooperation Stephanie Kaindl, Paul Grundei als as-if Architekten, Berlin
Mitarbeit Lisa Plücker
Freiraumplanung Planorama, Berlin
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