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Haus der Jugend

Bedarfsklärung mit partizipatorischem Ansatz | Berlin | 2024

Bedarfsklärung mit partizipatorischem Ansatz | Berlin | 2024

Das Vorhaben „Haus der Jugend“ ist ein lang geplantes Projekt des Bezirks Tempelhof-Schöneberg zur Verbesserung der Infrastrukturangebote für Kinder und Jugendliche in der Bezirksregion Schöneberg Süd. Der neue Standort soll die beiden bestehenden und derzeit über temporäre Mietverträge untergebrachten Jugendeinrichtungen Drugstore und Potse aufnehmen, die seit Januar 2019 darauf warten, in eigenen Räumen in denen u.a. auch laute Nutzungen für Konzertangebote möglich sind, einzuziehen.

Der zukünftige Standort für den Neubau ist das bezirkseigene Grundstück Werner-Voß-Damm 47. Das Grundstück liegt einerseits zentral im direkten Umfeld östlich des Bahnhof Südkreuz andererseits wohnortnah mit Anschluss an das Fliegerviertel (Gartenstadt Neu-Tempelhof). Die im Rahmen des Bedarfsprogramms erstellten Varianten tragen der angrenzenden heterogenen Nachbarschaft Rechnung, in dem sie sich zu den westlich gelegenen Gewerbebauten ausrichten und einen baulichen Lärmschutz zur benachbarten Wohnbebauung im Osten ausbilden.

Das Haus der Jugend wird zukünftig drei Nutzergruppen beherbergen: Chance e.V., Drugstore und Potse. Letztere sind die ältesten selbstverwalteten Jugendzentren Berlins, deren Entstehungsgeschichte bis in die 1970er Jahre zurückreicht. Neben der Erstellung des Bedarfsprogramms wurden mit den Jugendzentren gemeinsam Workshops über die zukünftige Organisation der Einrichtung durchgeführt.
Team Johanna Köck, Ralf Fleckenstein
Auftraggeber Bezirk Tempelhof-Schöneberg