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Columbia-Quartier am Tempelhofer Feld Berlin

Städtebaulicher Ideenwettbewerb 2008

Städtebaulicher Ideenwettbewerb 2008

Unter dem Titel Felder-Wirtschaft wird ein Konzept für ein dynamisches Landschaftsbild im äußeren Entwicklungsring des Tempelhofer Feldes vorgeschlagen:
Sämtliche potentielle Baufelder ,neben dem Columbia-Quartier auch die zukünftigen Stadtquartiere Neukölln und Tempelhof, werden mit schnell wachsendem Energiewald bepflanzt, der nach Art des Niederwaldes bewirtschaftet wird. Diese Anpflanzungen erreichen in kurzer Zeit vegetative Raumvolumina, die als Platzhalter für bauliche Entwicklungsszenarien stehen.

Dieses Konzept einer Zwischennutzung stellt eine enge Verknüpfung der landschaftlichen zu der baulichen Entwicklung des Areals her. Je nach Szenario werden diese Felder kurz-, mittel- oder langfristig bewirtschaftet oder bei Bedarf einer baulichen Entwicklung zugeführt. Eine besondere zeitliche Dimension ergibt sich durch das Abernten und den neuerlichen Aufwuchs der Felder, sodass unterschiedliche Raumbilder entstehen werden.
Team Katharina Feldhusen, Ralf Fleckenstein
Mitarbeit: Kristin Weber, Radoslaw Jozwiak, Moritz Niklas
Freiraumplanung guba+sgard Landschaftsarchitekten, Berlin



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